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Die Zerschneidung des Himmels
Lyrik. 100 Seiten. 66 Gedichte über kleine Tragödien, große Spannungen, mittlere Beobachtungen und über das Umherirren zwischen allen drei. Thematisch unterteilt in sechs Kapitel, die jeweils ein anderes Thema behandeln.
Eine Kostprobe:
In der Spannweite des Habichts
Hier - liegen wir entbeint
mitten auf dem weißen Gelände
Unsere Reste haben keine Verwendung mehr
und stören selbst uns
Du - zeigtest mir noch den Aufwind
den Punkt kleiner als wir von oben betrachtet
Wir - aufgetischt wie jeden Tag
verloren uns bereits zwischen seinen Stürzen
Irgendwo noch - ein Rascheln flieht vor dem Schatten
und kann die Weite nicht mehr ermessen
Nun - alles ist wie wir
belastet mit dem fremden Mahl
Das Kind - Fragmente einer Verdrängung
Der Text hat bereits einen Verlag gefunden und erscheint Q2 2027
Surreale Prosa. 160 Seiten.
Das Thema ist die Verdrängung eines Verlustes. Ein Kleinkind ist gestorben.
Die Eltern weisen sich selbst die Schuld zu, ob berechtigt oder nicht.
Was möglicherweise passiert ist, was mit den Eltern geschieht und was in ihnen vorgeht,
zeigen die einzelnen Fragmente skizzenhaft auf. Mit nur wenigen Elementen und Metaphern wird
die seelische und geistige Verfassung der Eltern beleuchtet. Immer wieder schaltet sich in das Geschehen
die Stimme des Kindes, das auf surreale Weise die Eltern beobachtet und auf eine eigene,
manchmal heitere Art die aktuelle Lage und die Nacht des Todes beschreibt.
Es gibt keine direkte Handlung,
dennoch erzeugt sich eine Spannung. Jedes Fragment steht für sich, und doch bauen die einzelnen Fragmente aufeinander auf.
Durch die vorgegebene Gliederung entsteht schließlich ein Bild der Situation.
Der Inhalt ist verstörend und beklemmend und wirkt wie ein Rätsel.
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